Zwerghamster – Singleleben bevorzugt!

 

Sicher in den Herbst

 

Bedürfnise der verschiedenen Hamsterarten

Sie sind flink, überaus lebendig und wahre Meister im Buddeln und Klettern. Je nach Art werden die nachtaktiven Zwerghamster gerade einmal zwölf Zentimeter groß. Doch trotz ihres eher geringen Körpermaßes stellen die kleinen Kerlchen Ansprüche an ihr Leben als tierischer Mitbewohner.

Grundsätzlich raten Experten zur Einzelhaltung der Tiere, denn in freier Natur kommen alle Hamsterarten am besten alleine zurecht. Wer also mit Rücksicht und Bedacht auf die Bedürfnisse der Nager eingeht, erspart den Tieren somit viel Stress.

Wer ist wer?

Campells Zwerghamster

Er wiegt zwischen 30 und 50 Gramm und besitzt eine Länge von acht bis zehn Zentimetern. Als Heimtier gibt es ihn in verschiedenen Farbvarianten. Die munteren Minis, die zwischen eineinhalb und drei Jahre alt werden können, müssen unbedingt einzeln gehalten werden. Ruhe und Geduld des Pflegers vorausgesetzt, gewöhnen sich die Tiere an ihre Menschen.

 

Dsungarische Zwerghamster

Er ist nicht immer leicht von dem Campells Zwerghamster zu unterscheiden. Auch er wird etwa acht bis zehn Zentimeter groß, sein Gewicht liegt zwischen 40 und 45 Gramm. Die Lebenserwartung dieses kleinen Nagers beträgt ca. eineinhalb bis zwei Jahre. Liebhaber dieser Art finden ihn in vielen Zuchtfarben. Auch bei dieser Art ist eine Einzelhaltung unbedingt vorzuziehen. Mit entsprechender Geduld gewöhnen sich die Nager durchaus schnell an ihren Halter.

 

Chinesische Streifenhamster

Mit beachtlichen zwölf Zentimetern zählt er zu den größten der vier in der Heimtierhaltung möglichen Mini-Nagern. Sein Gewicht beträgt etwa 45 Gramm und die Lebenserwartung liegt bei ca. zwei bis vier Jahren. Während die Färbung sowie der Aalstrich denen der Campells und Dsungarischen Zwerghamster gleicht, ist der längere Schwanz des Chinesischen Streifenhamsters ein gutes Unterscheidungsmerkmal zu den anderen Arten. Der ausgeprägte Einzelgänger lässt sich bei artgerechter Haltung relativ leicht an seinen Pfleger gewöhnen.

 

Roborowski-Zwerghamster

Mit maximal neun Zentimetern ist er kleiner als die anderen Arten und da er als Einziger keinen Aalstrich auf dem Rücken hat, ist er auch durch seine Färbung leicht zu unterscheiden. Sandfarben oder gelbgrau ist sein Fell gefärbt, Bauch und Pfötchen sind weiß. Zwischen eineinhalb und zweieinhalb Jahre alt werden die ausgesprochen agilen Tiere. Sie lassen sich nur sehr ungern in die Hand nehmen, weshalb sie für Kinder noch weniger geeignet sind als ihre Schwesterarten! 

Wichtiges für das Hamsterheim

- 80 Zentimeter breit und 40 Zentimeter tief muss die Unterkunft des Zwerghamsters mindestens sein.

- Zusätzliche Etagen schaffen gerade bei kleineren Gehegen mehr Bewegungsfreiraum für ausgedehnte Erkundungstouren, daher ist auch die Höhe des Käfigs von großer Wichtigkeit.

- Zu einer geeigneten Einrichtung gehört unbedingt ein Schlafhäuschen aus Holz, Futternapf aus Porzellan oder Steingut sowie eine Trinkflasche mit Doppelkugelverschluss.

- Um sich ausgiebig zu wälzen, ist eine mit Chinchilla- oder Vogelsand gefüllte Schale ein absolutes Muss in jedem Zwerghamsterheim.

- Spezielle Kleintierstreu, aber auch Hobelspäne gemischt mit Rindenmulch, dienen als ideale Einstreu.

- Als ideale Versteckmöglichkeit wird Heu in den Käfig gegeben.


Hamster

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